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Schüler der Münsterschule setzen Zeichen der Erinnerung und Empathie: Gedenkfeier für Opfer des Nationalsozialismus und Projekt zur Auseinandersetzung mit Täterbiografien




Die Schüler*innen der Münsterschule engagierten sich in diesem Jahr in besonderer Weise bei einer Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Verhalten der Täter prägte nicht nur ihre Beiträge, sondern inspirierte auch zu einem weiteren bedeutsamen Projekt der Abschlussklasse.

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Psychiatrie (ZfP) widmeten sich die Schüler*innen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Schwab fächerübergreifend drei Biografien von in der Psychiatrie tätigen Personen. Durch nachgestellte Interviews versuchten sie, das Handeln dieser Personen nachvollziehbar zu machen. Die Ergebnisse dieses Projekts flossen nicht nur in ihre Beiträge zur Gedenkfeier ein, sondern sensibilisierten die Schüler*innen auch für die Verantwortung, die sie im Umgang mit der Vergangenheit tragen.

Ein Schüler fasste die Erkenntnisse treffend zusammen: „Dabei wurde uns einmal mehr klar, dass wir und künftige Generationen dafür sorgen müssen, eine Welt mit Empathie und Mitmenschlichkeit zu gestalten.“ Die Teilnahme an der Gedenkfeier wurde somit zu einem bedeutsamen Moment, in dem die Schüler*innen ihre Auseinandersetzung mit der Geschichte in die Praxis umsetzten und gleichzeitig den Blick auf die Gegenwart und Zukunft richteten.

Die Schulklasse der Münsterschule zeigte durch ihr Mitwirken bei der Gedenkfeier eindrucksvoll, wie Bildung und historisches Bewusstsein zu einer tieferen Empathie und einem klaren Engagement für eine mitmenschliche Welt beitragen können.

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