Münsterschule Zwiefalten - Schulgeschichte

Zur Geschichte der Münsterschule

 


 

Zwiefalter Schulgeschichte

• bis 1803 Klosterschule der Benediktiner Reichsabtei

• 1812 : Zentralschule eingerichtet (einschließlich Sonntagsschule) durch königlichen Erlass (für Baach, Gauingen, Hochberg, Sonderbuch, Gossenzugen, Zwiefalten); Schulpflicht mit 6 Jahren;

• 1832 : Ein Lehrer und ein Lehrergehilfe, 187 Schüler, Schulpflicht bis zum 12. Lebensjahr ( 7 Schuljahre, danach Sonntagsschule, später auch Abendschule für Jungs); 99 Sonntagsschüler im 14-tägigen Wechsel Mädchen/Jungs; für Mädchen war die Sonntagsschule Pflicht bis 1921. Sonntagsschule = damit rechnen, lesen, schreiben nach den 7 Schuljahren nicht verlernt wurden; sonntags von 12.30 – 14.00 Uhr, danach Christenlehre (=Religionsunterricht) und Gottesdienst;

• 1836: Zwei Klassen im „Schichtunterricht“ wegen Schulraumnot

• 1844: Gründung einer evangelischen Schule als Privatschule ( es haben sich durch die Gründung der damals sogenannten „Irrenanstalt“ einige Evangelische angesiedelt; evangelische Kinder wurden hier ab zehn Jahren vom Pfarrer unterrichtet; die Jüngeren gingen in die Zentralschule und hatten nur Religion beim ev. Pfarrer; ab 1897 war dann ein eigener Lehrer da.

• 1858: Schulpflicht beginnt jetzt mit 7 Jahren;

• 1892: drei Klassen: Unter-, Mittel- und Oberklasse;

• 1909: Zeichnen, Sport und Handarbeitsunterricht werden verpflichtende Unterrichtsfächer;

• 1936: evangelische Privatschule wird von den Nationalsozialisten aufgelöst und in die „Deutsche Volksschule Zwiefalten“ eingegliedert; dort dann Engpass:
150 Schüler mit zwei Lehrern;

• 1938: 8. Schuljahr wird eingeführt;

• 1945: Unterricht kann nicht mehr stattfinden: Flüchtlinge und franz. Truppen sind im Schulhaus untergebracht; lange Zeit unregelmäßiger Unterricht; 7.+8. Klasse haben Französisch- Unterricht, um sich mit den Besatzern unterhalten zu können;

• 1948: Schul-Namenswahl: Meiste Stimmen für die „Katholische Bekenntnisschule“ als Name für die Schule, die im 3. Reich „Deutsche Volksschule“ und vom 2. Weltkrieg bis 1948 „Volksschule“ hieß;

• 1949: Einführung einer Schulspeisung

• 1953: vierter Klassenraum und ab 1956 vierte Lehrerstelle, die katholisch besetzt wurde anstatt wie gewünscht evangelisch;

• 1962: Schulhausneubau am Eichbühl;
Die Schule heißt „Christliche Gemeinschaftsschule“

• 1963: Einweihung des neuen Schulgebäudes (= heutige Grundschule); mit 8 Klassenräumen, Turnhalle, für die landwirtschaftliche Berufsschule eine Schulküche im Nebengebäude, Werkraum und Naturwissenschaftlicher Raum, Hausmeisterwohnung; 151 Schüler und 6 Lehrer

• 1966: Einführung 9. Schuljahr an der „Hauptschule“

• 1969: Volksschule wird zentrale Nachbarschaftsschule: Öffentlich rechtliche Vereinbarung mit der Gemeinde Pfronstetten über die Einrichtung einer gemeinsamen Hauptschule; Schulreform: Unterricht nach Jahrgangsklassen;
354 Schüler und 11 Lehrkräfte; Konrektorin Waltraud Wolf (bis 1972)


• 1970: Die Schule heißt Grund- und Hauptschule;
Einrichtung einer Realschule mit 36 Schülern vorübergehend im Gebäude unterhalb der Schulküche (= heutige Krankenpflegeschule der Klinik)

• 1972-1980 besteht eine Sonderschule für Lernbehinderte (Gustav-Werner-Schule) mit den Klassen 1-6 im Gebäude der späteren Krankenpflegeschule

• 1972: Konrektor Egon Keller (bis 1974)

• 1973: Einweihung des Haupt- und Realschulgebäudes (heutiges) mit 125 Schülern in 4 Klassen in der Realschule (vermutlich heißt seither die Schule „Münsterschule GHRS“) Dadurch ist das „Kleine Bildungszentrum“ verwirklicht.

• 1974: Konrektor Franz Petermann (bis 1983). Ausgestaltung der Realschule.

• 1975: Höchststand der Schülerzahl mit 579 Schülern

• 1976: Erste Realschulabschlussprüfung; 23 Lehrkräfte, 383 GHS-Schüler und 170 Realschüler

• 1983: Schulleitung durch Herrn F. Petermann, zuvor Herrn F. Fiedler;
Konrektor Bernd Kreuzer (bis dato); Einführung des BORS-Projektes (Berufsorientierung in der Realschule)

• 1985: Chemieabzugsanlage

• 1986: Erster Informatikraum; Einführung von NuT (Natur und Technik), Französisch, Hauswirtschaft (später: MUM = Mensch und Umwelt) als weiteres Hauptfach (= Wahlpflichtfach);

• 1990: Maschinenraum für Technik eingerichtet

• 1991: Erster Besuch von Zwiefalter Schülern in Champtoceaux mit Renate Kayser, darauffolgend Begründung der Schulpartnerschaft mit dem Collège Georges Pompidou in Champtoceaux.
Mechanische Schreibmaschinen werden durch elektronische ersetzt.

• 1992: Einführung von Personalcomputern im Informatikraum

• 1993/94: Einführung des Zusatzunterrichts an der Hauptschule als Vorbereitung für das freiwillige 10. Schuljahr (Werkrealschule)

• 1994: ITG als Pflichtfach; Fächerverbindende Themen-Projekte in jedem Schuljahr verpflichtend; Computerbestand aufgerüstet

• 1994/95: Einführung eines freiwilligen 10. Schuljahres in der HS. Zusatzunterricht in Klasse 8 in D, E, M angeboten

• 1995: Computerbestand ergänzt

• 1995-97: Bau der Rentalhalle

• 2001: Auflösung des Fotolabors

• 2001/02: WVR-Pflichtprojekt (= Wirtschaft, Verwalten, Recht) eingeführt, zuvor schon freiwillig praktiziert; Projektprüfung an der Hauptschule;

• 2002: Gründung des Schulfördervereins

• 2003: Erste EUROCOM-Prüfung in der Realschule 10. Klasse

• 2004: Erste Zwiefalter Lesewoche und damit verbunden erster Bücherflohmarkt des Schulfördervereins

• 2004/05: Neuer Bildungsplan mit neuen Fächern als Fachverbünde: NWA (sogar Kernfach), EWG, WZG, WAG, MNT, MSG ; zusätzliches TOP SE (= „Soziales Engagement“) eingeführt, neben TOP BORS und TOP WVR ; Englisch in der Grundschule eingeführt; EUROCOM-Prüfung in Englisch an der Realschule Pflicht; Einführung von GLFs (Gleichwertige Leistungsfeststellung) an der RS

• 2005: Beginn der Kooperation mit Schwörer Haus Oberstetten („Team Tour Schwörer“)

• 2006: Einführung der landesweiten Vergleichsarbeiten in M, E, D, EWG, G

• 2006-07: Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss: Ausbau zur Ganztagesbetreuung: mehr Möglichkeiten für Pausenaktivitäten; Musiksaal im Grundschulgebäude;

• 2007: etwa ab März Ganztagesbetreuung mit Mittagstisch; Einweihung im Juni;

• 2007/08: Erneuerung Schülerbücherei

• 2008: Neue Realschulabschlussprüfung mit FÜK (= Fächerübergreifende Kompetenzprüfung) als Gruppenprüfung

2008/09: Schüler und Schülerinnen der Klassen H7-9 aus Hayingen kommen in die Münsterschule nach Zwiefalten

• 2009: Abschaffung der Benotung bei den Vergleichsarbeiten

• Ab 2009/2010: Schulleitung durch Herrn A. Masczyk;
Modellschule für HS-RS-Kooperation; Einrichtung einer „Sozialen Gruppe“; Hausaufgabenbetreuung an drei Nachmittagen; Photovoltaik-Anlage auf den Schuldächern; Kooperation mit der Bildungsakademie Ulm: Berufsorientierung HS

• 2010: Verleihung des „BORIS-Qualitätssiegels“ durch BW-Stiftung;
Projektgruppe „Respekt“

• 2010/2011: Alle Hauptschulklassen aus Hayingen werden in Zwiefalten unterrichtet. Kooperationsschule: GS Hayingen; Einführung eines Digelfeldtages für die gesamte Schule; WVR- Projekt „Schulkleidung“ mit Entwicklung eines Schullogos; Einführung der „digitalen Schultasche“; Kooperation mit der Bildungsakademie Sigmaringen: Berufsorientierung RS; Einführung der schulischen Berufsberatung in Kooperation mit der Arbeitsagentur.

• 2011/2012: Beginn der Schulsozialarbeit. Einstieg in das Programm der Ausbildungsplatzgarantie. Gründung der Bläserklassen im Bereich der Grundschule (G3/G4) und im Bereich der Haupt- und Realschule (H5/R5). Auszeichnung der Schule durch die IHK im Rahmen des Programms "Wirtschaft macht Schule". Die ersten Inklusionshelfer an der Haupt- und Realschule. Hausaufgabenbetreuung an vier Schulnachmittagen. Einstieg in das Schulfruchtprogramm. Die erste Ausbildungsplatzmesse.

• 2014/2015: Frau M. Meng-Schwaibold wird Konrektorin.

 


Zwiefalten, den 20.11.15







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Letzte Aktualisierung: 23.11.2015 | Administrator